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Steuerartikel vom und über den ÖLV Diese Seite enthält erschienene Steuerartikel und Pressemitteilungen zum Österreichischen Lohnsteuerverein.

SN 23.3.2001: Kein Trinkgeld fürs Finanzamt (über den ÖLV)

SN 8.3.2001: Fastenkur fürs Finanzamt (über den ÖLV)

NÖN 19/2000 (über Arbeitnehmerveranlagung, ÖLV und unseren Steuerberatern Placer, Sivec, Bubla & Bubla sowie "DIE Wirtschaftstreuhänder" in Niederösterreich)

Steirer MONAT April 2000 (über Arbeitnehmerveranlagung, ÖLV und unseren Steuerberater in Graz, Dr. Klaus Fiebich)

Kärntner Woche vom 5.4.2000 (über Arbeitnehmerveranlagung, ÖLV und unseren Kärntner Steuerberater Mag. Peter Weitzel)


Zeitschrift Profil vom 13.12.1999 (über Arbeitnehmerveranlagung, ÖLV und unseren Salzburger Steuerberater Mag. Dr. Michael Klinger)


Salzburger Fenster vom 17.11.1999

Zeitschrift Format vom 15.11.1999

Kronenzeitung vom 13.11.1999

SVZ vom 12.11.1999

Salzburger Nachrichten vom 12.11.1999

ÖLV Pressemitteilung vom 11.11.1999


NÖN (Woche 19/2000)

Steuer-Spar-Garantie

Jetzt gibt es den Österr. Lohnsteuerverein auch in unserem Bundesland

Die Regierung zieht die Steuerschraube an, aber man kann auch dagegen halten. Denn jetzt werden noch "Millionen an den Fiskus verschenkt".

Das ist die Ausgangsbasis für den Österreichischen Lohnsteuerverein (ÖLV), den es seit Beginn des Jahres gibt, jetzt auch mit lokalen Ansprechpartnern in NÖ- durchwegs renommierten Steuerberatern oder Wirtschafts- treuhändern. So ist etwa die Bubla & Bubla Wirtschaftstreuhand-Gesellschaft (Wiener Neustadt und Baden) in den ÖLV eingebunden, die Wirtschaftstreuhandkanzlei Renate Sivec in Groß Enzersdorf sowie "Die Wirtschaftstreuhänder" in Stockerau. Zielsetzung des Vereins ist schlicht und einfach; "Den Arbeitnehmern helfen sich über die Arbeitnehmerveranlagung Geld vom Staat zurückzuholen", so Treuhänderin Renate Sivec zur NÖN.
Dass noch einiges im Topf ist, zeigt die Statistik: Nur bei rund 200.000 der insgesamt 5,4 Millionen Lohnsteuer- pflichtigen in Österreich wird ein Steuerfreibetrag berücksichtigt. Das sind knappe 4 Prozent. Warum bisher so wenige unserer Landsleute etwas gegen die steigende Steuerbelastung unternehmen ist nicht eindeutig zu klären: Bequemlichkeit? Mangelnde Information und Beratung?

Ersparnis-Garantie

Der Lohnsteuerverein (ÖLV) will neue Wege aufzeigen- und mit seinen regionalen Partnern ein "Entlastungspaket" schnüren. Es gibt sogar eine ÖLV-Garantie. Pressesprecher Klier: "Die Steuerersparnis ist auf jeden Fall höher als eine Investition beim Lohnsteuerverein."
Ab 60 S pro Jahr ist man dabei, das Selbsthilfe-Paket gibt`s ab 290 S, Steuerberatung ab 588 Schilling. Infos bei den genannten ÖLV-Partnern bzw. unter www.lohnsteuerverein.at

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Kärntner Woche vom 5.4.2000

Hilfe bei Steuerfragen

Wer sich bei den Lohnsteuer-Ausgleichsformularen nicht auskennt, dem wird in Kärnten nun günstig Hilfe geboten: Der Österreichische Lohnsteuerverein (ÖLV) hat den Steuerberater Mag. Peter Weitzel ins Boot geholt. "Der Verein wurde in Österreich nach deutschem Vorbild aufgebaut", erklärt Weitzel. Ziel der Kooperation ist es, den Lohnsteuerpflichtigen die Hemmungen zu nehmen und sie vor allem bei ihren jährlichen Steuererklärungen zu unterstützen. Zu viel Geld lassen sich die Kärntner aus Unwissenheit noch entgehen. "Der Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Schilling im Jahr", so Weitzel.

Kosten: Angeboten werden Bücher und CD-Roms, die die Steuererklärung erleichtern sollen. Wer mit den Informationen nicht zurecht kommt, dem greift der ansässige Steuerberater unter die Arme. Die Kosten für die Beratungstätigkeit sind einkommensabhängig gestaffelt. "Doch sind die Beratungskosten so gering gehalten, dass sie immer weniger als die Gutschrift des Finanzamtes ausmachen", verrät Weitzel ein Prinzip.

Kärntner, die dem ÖLV beitreten wollen, können sich an den Ansprechpartner für Kärnten, Mag. Peter Weitzel, Dr. Franz-Palla-Gasse 4, Klagenfurt: Tel: (0463) 56 779, Fax: (0463) 56 779-4 oder per E-Mail: peter.weitzel@carinthia.com wenden.

Fordern statt schenken

Nur wenige Kärntner machen eine Steuererklärung: Mehrere 100 Mio. S fließen in die Staatskasse, und nicht an den Steuerzahler zurück.

Von Verena Slemenik

Die Steuererklärung wird mit viel Mühe und Zeit assoziiert. Laut dem Statistischen Zentralamt plagen sich nur 3,7 Prozent der lohnsteuerpflichtigen Österreicher mit den bunten Formularen und schenken so dem Staat mehrere 100 Millionen S. Oft fehlt es auch an Information: "Nicht jeder weiß, dass mit Werbungskosten oder bei gewissen familiären Umständen die Einkommens- oder Lohnsteuer heruntergeschraubt werden kann" weiß Mag. Peter Weitzel, Steuerberater. Werbungskosten sind Kosten, die im Zusammenhang mit der Berufsausübung entstehen.

Familie: So wird beispielsweise die Ausbildung der Kinder, sofern es in der Nähe keine passende Schule oder Universität gibt, "gesponsert". "Monatlich kann man 1.500 Schilling absetzen" so Weitzel. Arbeitet Herr oder Frau Kärntner über 120 Kilometer vom Wohnsitz des Ehepartners entfernt, dürfen Werbungskosten bis zu 2.400 Schilling pro Monat verrechnet werden.

Zusatzkosten: Was viele nicht wissen: Kosten, die zwangsläufig mit einer Arbeitssuche entstehen, vermindern ebenfalls die Höhe der Lohn- oder Einkommenssteuer. "Man muß die Belege sammeln und dann mit der Lohnsteuererklärung abgeben", klärt Weitzel Mißverständnisse auf. Mit Anschaffungen, die man für den Beruf und privat benötigt, geht der Staat auch nicht knausrig um: Computer, Handy, Aktenkoffer, Büromaterial oder Fachliteratur verringern die Höhe der Steuer. Aber Rechnungen unbedingt aufheben!

Rechnung: Bei der Bewirtung von Kunden und Geschäftspartnern gibt sich das Finanzamt nicht mehr so großzügig. "Manche geben nur die Rechnung ab, dass ist ein Dauer Zankapfel zwischen Finanzamt und Steuerzahler", erklärt Weitzel die Sachlage. Leichter fällt die Anerkennung, wenn auf den Rechnungen der Name des Gastes und der Zweck des Treffens steht.

Ferialjobs & Geringfügige

Nur die wenigsten geringfügig Beschäftigten und Ferialpraktikanten wissen, dass es sich gerade für sie lohnt, eine Steuererklärung abzugeben.

Bei Ferialpraktikanten teilt das Finanzamt die Einkünfte auf das ganze Jahr auf, was normalerweise die Rückerstattung der kompletten Lohnsteuer bewirkt. Es kann sogar zur Erstattung von Negativsteuern kommen.

Geringfügig Beschäftigte können sich ebenfalls ihr Geld vom Finanzamt zurückholen. Sie zahlen zwar keine Lohnsteuer, jedoch steht ihnen zehn Prozent der bezahlten Sozialversicherung zu.

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Zeitschrift Profil vom 13.12.1999

Goldesel Fiskus

Service für Steuerzahler. Probleme mit dem Jahresausgleich? Ein neu gegründeter Lohnsteuerverein bietet Hilfe beim Feilschen mit dem Finanzamt.

VON ROSEMARIE SCHWAIGER

Es heißt, der Job sei fad. Es heißt auch, wer ihn ausübe, schätze gerade diese Qualität. Und es heißt, dass Leute, die es gerne spannend, abwechselnd oder sonst wie abenteuerlich mögen, sich von vornherein einen anderen Dienstgeber als das Finanzamt suchen.

Doch manchmal ist dieses Image einfach falsch. Wenn kurz vor Jahreswechsel in den Ämtern gehäuft grüne Formulare eintrudeln, dann fühlen sich die mit ihrer Auswertung betrauten Beamten gelegentlich wie Zoologen um Amazonas-Urwald. Immer wieder tauchen neue, unbekannte Spezies auf, deren Klassifizierung und Zuordnung erst einmal Probleme macht. "Es gib Fälle, wo man sich doch eine bessere Qualität wünschen würde", sagt Martin Paulovics, Beamter der Lohnsteuerstelle im Finanzamt für den 15. Wiener Gemeindebezirk. "Aber meistens können wir uns ungefähr vorstellen, was gemeint war. Und wo das nicht gelingt, versuchen wir, die Sache telefonisch zu klären."

Verschenktes Geld. Die Hilflosigkeit im Umgang mit der Arbeitnehmerveranlagung (vulgo Steuer-Jahresausgleich) ist groß. Bei den meisten Betroffenen äußert sie sich weniger durch Fehler beim Ausfüllen der Formulare als durch völlige Abstinenz. Von 5,4 Millionen lohnsteuerpflichtigen Österreichern nimmt nicht einmal die Hälfte die Möglichkeit in Anspruch, vom Finanzamt Geld zurückzufordern. Lediglich bei 200.000 Steuerzahlern wird schon in der Lohnverrechnung ein Freibetrag berücksichtigt - nur 3,7 Prozent der Österreicher legen also offenbar Wert darauf, während des Jahres weniger Steuern zu zahlen, als notwendig wäre.

Diesen Unsitten will jetzt der Salzburger Steuerberater Michael Klinger den Kampf ansagen. Er hat gerade den ersten österreichischen Lohnsteuerverein gegründet, der - nach deutschem Vorbild - beim Fahnden nach Werbungskosten und Sonderausgaben behilflich sein wird. "Mangelnde Information und fehlende Beratung sind meiner Erfahrung nach die Hauptgründe dafür, dass die Österreicher dem Staat so viel Geld schenken", sagt Klinger. Zugleich gehen viele Unselbstständige nicht zum Steuerberater, weil sie die hohen Kosten fürchten oder einfach glauben, ohnehin keine Absatzmöglichkeiten zu haben. Der Lohnsteuerverein bietet nun einen Mittelweg an. Um wenig Geld und sozial gestaffelt, kann jeder Arbeitnehmer die Frage klären lassen, ob sich eine Veranlagung für ihn lohnt und welche Abschreibposten infrage kommen. Das billigste Selbsthilfepaket gibt es schon ab 290 Schilling. Betreuung durch einen Experten, Tipps und die Überprüfung von Steuerbescheiden kosten zwischen 490 und 2450 Schilling. Garantiert wird jedem Interessenten, dass er positiv aussteigt - dass also das Beratungshonorar niedriger ist als die Steuergutschrift. Im Endausbau soll der Lohnsteuerverein Österreichweit 50 bis 60 Steuerberatungskanzleien umfassen, sodass nicht nur die Bewohner von Ballungszentren in den Genuss dieses Angebots kommen.

Wenig Aufwand, viel Ersparnis. Einträglich sei die Beschäftigung mit der Lohnsteuer für fast jeden Arbeitnehmer, meint Michael Klinger: "Es gibt unzählige Möglichkeiten, das steuerbare Einkommen zu senken." Oft kommen mit wenig Aufwand - und auch ohne das gefürchtete Zettelsammeln - respektable Beträge zusammen. Felix Klier, Sprecher des Lohnsteuervereins, hat das an einem Fallbeispiel ausgerechnet: Ein angestellter Handelsvertreter, der 640.000 Schilling im Jahr verdient, braucht nur die für seine Berufsgruppe geltende Werbungskostenpauschale von jährlich 30.000 Schilling geltend machen sowie je 1000 Schilling für Kirchenbeitrag und Steuerberatung anzuführen. Bei einem Steuersatz von 42 Prozent beträgt die refundierte Summe 13.440 Schilling - also fast die Hälfte seines monatlichen Nettogehalts.

Auch wer wegen seines geringen Einkommens gar keiner Steuer zahlt, kann sich im Regelfall Geld zurückholen - nämlich zehn Prozent der einbezahlten Sozialversicherung (siehe Kasten).

Das Risiko, durch eine freiwillige Veranlagung beim Finanzamt letztlich schlechter auszusteigen - also zur Steuernachzahlung aufgefordert zu werden-, ist gering. Nehmen ist in diesem Bereich nicht nur seliger als Geben, es ist auch der Regelfall. Insgesamt zahlt der Staat pro Jahr rund zehn Milliarden Schilling an das Steuervolk zurück -hebt aber nur drei Milliarden Schilling nachträglich ein.

Am größten ist die Gefahr einer Nachzahlung in jenen Fällen, wo wegen hoher Sonderausgaben im Jahr davor ein saftiger Freibetrag gewährt wurde. Fallen die Sonderausgaben dann niedriger aus, muss die Differenz berappt werden. Freuen kann man sich dann immerhin noch darüber, dass der Fiskus einen zinsenfreien Kredit gewährt hat.

Steuerspar-Tipps

Die einfachsten Möglichkeiten, die Steuerlast zu reduzieren, und die Adresse des Steuersparvereins.

Pauschale. Einige Berufsgruppen (wie zum Beispiel Journalisten, Musiker, Vertreter und Hausbesorger) können bei den so genannten Werbungskosten eine Pauschale verrechnen. Das ist bequemer als Zettelsammeln, bringt aber unter Umständen weniger. Zumindest für ein Jahr sollten Sie eine Vergleichsrechnung mit den tatsächlichen Kosten anstellen.

Wohnsitze. Wenn Sie aus beruflichen Gründen von Ihrem Ehepartner (oder Lebensgefährten) getrennt wohnen, können sie daraus entstehende Kosten zum Teil als Werbungskosten absetzen. Anerkannt werden etwa wöchentliche Heimfahrten (bis zu 2400 Schilling pro Monat) und die Kosten des Zweitwohnsitzes.

Jobsuche. Beim Wechsel des Arbeitgebers können Kosten entstehen - etwa durch Reisen und Bewerbungsunterlagen. Diese Ausgaben gelten als Werbungskosten. Ebenso absetzbar sind Ausgaben, die sich aus einem beruflich bedingten Umzug ergeben.

Ferialjobs. Vor allem Neueunsteiger im Berufsleben kümmern sich oft zu wenig um das Thema Steuern. Dabei lohnt sich eine Arbeitnehmerveranlagung für Ferialpraktikanten ganz besonders. Das Finanzamt verteilt die Einkünfte auf das ganze Jahr, was normalerweise die Rückerstattung der kompletten Lohnsteuer bewirkt. Es kann sogar zur Erstattung von Negativsteuer kommen.

Computer. Wenn Sie für Ihren Beruf auch zu Hause mit dem Computer arbeiten müssen, sind sämtliche daraus entstehenden Kosten abzugsfällig. Das Gleiche gilt für Arbeitsutensilien wie Handy, Aktenkoffer, Büromaterial und Fachliteratur. Eine Bestätigung des Arbeitgebers erleichtert die Argumentation.

Geringfügig Beschäftigte. Wenn Sie gar keine Lohnsteuer bezahlt haben, können Sie sich trotzdem Geld vom Finanzamt zurückholen - nämlich zehn Prozent der bezahlten Sozialversicherungsbeiträge (meist allerdings limitiert mit 1500 Schilling pro Jahr).

Arbeitsessen. Die Bewirtung von Kunden und Geschäftspartnern ist ein Dauer-Zankapfel zwischen Steuerzahlern und Finanzämtern. Leichter fällt die Anerkennung solcher Ausgaben, wenn auf den Rechnungen der Name des Gastes und der Zweck des Treffens vermerkt ist.

Ausbildung der Kinder. Wenn in der Nähe des Wohnorts keine passende Schule oder Universität ist und der Nachwuchs auspendeln muss, kann der daraus resultierende Mehraufwand mit einem pauschalierten Freibetrag von 1500 Schilling pro Monat abgesetzt werden. Schulgelder sind allerdings nicht abzugsfähig.

Verjährung. Das Argument "keine Zeit gehabt" ist in Sachen Arbeitnehmerveranlagung eine ganz schlechte Ausrede. Immerhin können Sie fünf Jahre lang rückwirkend Steuergutschriften geltend machen - irgendein verregnetes Wochenende wird es in diesem Zeitraum wohl geben. Bis 31. Dezember können Sie jetzt noch eventuelle Steuerschätze aus dem Jahr 1994 heben.

Hilfe von Profis: Der neu gegründete österreichische Lohnsteuerverein ist erreichbar unter Tel.: 0662/632 74 20 

E-Mail: verwaltung@lohnsteuerverein.at

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Salzburger Fenster vom 17.11.1999

Österreicher verschenken Lohnsteuermillionen

Die Österreicher verschenken alljährlich Millionen durch zu viel bezahlte Lohnsteuer. Nur 200.000 der 5.400.000 lohnsteuerpflichtigen Österreicher nutzen die Steuer-Freibeträge in der Lohnverrechnung. Dies liegt oft an mangelnder Information über Absetzbeträge. Deshalb wurde nun der erste Österreichische Lohnsteuerverein (ÖLV) gegründet. Mehr Informationen gibt es beim ÖLV, Alpenstraße 114, 5020 Salzburg unter der Telefonnummer 0662 - 632742-0 oder auf der Homepage unter www.lohnsteuerverein.at

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Zeitschrift Format vom 15.11.1999

Steuer: Verein hilft bei Jahresausgleich

Alle Jahre wieder schenken die Österreicher dem Finanzminister Milliardenbeträge: Nur 200.000 von 5,4 Millionen Steuerzahlern machen derzeit einen Steuerfreibetrag per Arbeitnehmerveranlagung, vulgo Jahresausgleich, geltend. Dabei könnten sie sich bei mittleren Einkommen für jeden Steuertausender drei bis vier Hunderter, etwa für Handygebühren oder nicht ersetzte Reisekosten, zurückholen. Der Salzburger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Michael Klinger ortet als Grund für diese Großherzigkeit mangelnde Information und Bequemlichkeit und will mit dem Ersten Österreichischen Lohnsteuerverein dagegen ankämpfen: Dort werden Steuersparer an der Hand durch die Schikanen der Bürokratie zu den wartenden Geldtöpfen der Finanz geführt. Angeboten werden Info-Pakete für das Do-it-yourself-Verfahren und Vermittlung an fachkundige Steuerberater in ganz Österreich. In Deutschland sind bereits 800 derartige Vereine aktiv geworden.

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Kronenzeitung vom 13.11.1999

Geldtipp der Woche: Steuer - Geld zurückholen

Mittels Lohnsteuererklärung können große Summen vom Finanzamt "zurückgeholt" werden...

Bis Jahresende sind noch Lohnsteuergutschriften für die Jahre 1994 bis 1998 möglich. Sogar jemand, der nur Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hat, kann bis zu 1500 S zurückerhalten.

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SVZ vom 12.11.99

Bei Lohnsteuer weniger zahlen - Verein zeigt, wie

Weil nur 3,7 Prozent der rund 5,5 Millionen lohnsteuerpflichtigen Österreicher einen Steuerfreibetrag (etwa für Werbekosten, Handygebühren und andere Ausgaben, beispielsweise für Reisen) beantragen, bekommt der Staat mehr Geld, als ihm eigentlich zusteht, sagt der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Michael Klinger. Viele wissen einfach nichts über Möglichkeiten, wie sie Steuern sparen und Geld für die vergangenen fünf Jahre zurückholen können, andere sind zu faul, um die Formulare auszufüllen, mutmaßt Klinger.

Dagegen soll der in Salzburg neu gegründete "Erste österreichische Lohnsteuerverein ÖLV" Abhilfe schaffen. Gegen relativ geringe Jahres - Mitgliedsbeiträge (ab 290 Schilling) gibt es Anleitungen zur Selbsthilfe (Bücher, Newsletter, etc.). Wer die Arbeitnehmerveranlagung nicht selber ausfüllen kann oder will, kann sich für einen Beitrag zwischen 490 bis 2450 Schilling pro Jahr (es gibt eine soziale Staffelung je nach Einkommen) an einen Steuerberater wenden, der Vertragspartner des Vereins ist (Sitz des Vereins ist in der Alpenstraße 114, 5020 Salzburg, Telefon 0662/632742-0, Homepage www.lohnsteuerverein.at).

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Salzburger Nachrichten vom 12.11.1999

Zuviel Lohnsteuer bezahlt? Erster Selbsthilfeverein gegründet

5,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher zahlen Lohnsteuer, doch nur 200.000 davon machen einen Steuerfreibetrag geltend. Das lässt den Schluss zu, dass lediglich 3,7 Prozent der Lohnsteuerpflichtigen mögliche Steuerabsetzposten (Werbungskosten bis Sonderausgaben) mittels Steuerausgleich geltend machen. Dieses Missverhältnis will nun der erste Österreichische Lohnsteuerverein, organisiert von der Salzburger Steuer- und Unternehmensberatungskanzlei Klinger & Rieger, korrigieren.

"Die Österreicher verschenken jährlich Millionen an Steuern, was wohl hauptsächlich auf fehlende Information und Bequemlichkeiten zurückzuführen ist", sagt Michael Klinger. Interessierte können nun für einen Beitrag von 290 S Mitglied des Vereins werden und bekommen dafür Informationsmaterial und laufende News in Steuerfragen, damit sie ihren Steuerausgleich selbst erledigen können. Wer sich die Arbeit ersparen will, kann über den Verein auch einen Steuerberater mit der Arbeit betreuen, wobei fixe Verrechnungssätze je nach Einkommen verrechnet werden. Die Bandbreite der Gebühr reicht von 490 S (bei einem Jahreseinkommen bis zu 150.000 S) bis 2450 S (Jahreseinkommen über 700.000 S). Dadurch ergäben sich für die Kanzlei zusätzliche Einnahmen, räumt Klinger ein. Die Gebühren seien aber knapp kalkuliert und niedriger als in Deutschland.

Klinger, der ein österreichweites Steuerberater-Netz für den Verein aufbauen will, hofft auf mittelfristig 10.000 Mitglieder. Informationen gibt es unter 0662/632742-0 oder www.lohnsteuerverein.at.

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ÖLV Pressemitteilung vom 11.11.1999

Zuviel bezahlte Lohnsteuer: Verschenkte Millionen

Wieviele Österreicher zahlen zuviel Lohnsteuer? Laut dem Statistischen Zentralamt wird lediglich bei 200.000 der insgesamt 5,400.000 lohnsteuerpflichtigen Österreichern in der Lohnverrechnung ein Steuerfreibetrag berücksichtigt. Das sind ganze 3,7%. Ein Steuerfreibetrag steht immer dann zu, wenn bei der letzten Arbeitnehmerveranlagung Steuerabsetzposten wie Werbungkosten, Sonderausgaben oder auch außergewöhnliche Belastungen beantragt wurden.

Warum unternehmen so wenige Österreicher etwas gegen ihre steigende Steuerbelastung? Aus Bequemlichkeit? Wegen mangelnder Informationen? Wegen fehlender Beratungsmöglichkeiten?

Ein Blick über die Grenze nach Deutschland zeigt die Lösungen auf. Dort organisieren sich die Lohnsteuerzahler bereits seit über 30 Jahren bzw. seit 1964 in Selbsthilfe-Vereinigungen: den Lohnsteuervereinen (bzw. Lohnsteuerhilfevereinen). Derzeit gibt es über 800 Lohnsteuer­hilfevereine mit geschätzten 3 Millionen Mitgliedern. Für die Organisation dieser Vereine sorgen in der Regel deutsche Steuerberatungskanzleien. Die Beiträge reichen je nach Einkommen von etwas DM 50,-- bis DM 500,--.

Auch in Österreich wurde nun ein Lohnsteuerverein gegründet: der ÖLV Erster österreichischer Lohnsteuerverein. Er versteht sich als Dachverband für "Lohnsteuerberatung" und ist von österreichischen Steuerberatern getragen. Weiters wird eine enge Zusammenarbeit mit den österreichischen Steuerberatungskanzleien angestrebt. Angeboten werden umfangreiche Hilfen zur Selbsthilfe sowie auch kosten­günstige Beratungs­pakete vom Steuerberater. Des weiteren Workshops zur Arbeitnehmerveranlagung, spezielle Firmenpakete und spezielle Vereinspakete.

Quick-Check: Zahlt sich für mich überhaupt eine Arbeitnehmerveranlagung aus?

Nach der geltenden Tariftabelle für 1999 beträgt Ihre Steuerbelastung je nach Einkommen 50%, 42%, 32% oder 22%. Ab 2000 lauten die Prozentsätze 50%, 41%, 31% oder 21%. Der wesentliche Teil der Österreicher fällt unter die Stufen 42% und 32% (41% und 31%). Diesfalls erhalten Sie für jeden Tausender, den Sie unter die Rubrik Absetzposten eintragen 420,-- oder 320,-- retour. In Frage kommen hierfür Hunderte von Möglichkeiten, wie z.B. nicht ersetzte Reisekosten (Besuche von Fachmessen, Kursen, Kundenbesuche, Vorstellungs - Gespräche etc.), Handygebühren, etc. Das gleiche gilt im wesentlichen auch für Sonderausgaben (Lebens-, Kranken-, Unfallversicherungen, Wohnraumschaffung und -sanierung).

Hier die Tabelle der für 1999 maßgeblichen Steuersätze (Grenzsteuersätze):

Steuerpflichtiges Einkommen:

150.000,-- bis 300.000,--                     32% (31%)

300.000,-- bis 700.000,--                     42% (41%)

über 700.000,--                                   50% (50%)

Das steuerpflichtige Einkommen entnehmen Sie bitte Ihrem Jahreslohnzettel. Näherungsweise können Sie auch das 10-fache Ihres Bruttogehaltes verwenden.

Übrigens können Sie für 5 Jahre rückwirkend eine Arbeitnehmerveranlagung (früher Jahresausgleich) nachholen! Am 31.12.99 ist es bereits wieder für 1 Jahr (1994) zu spät!

Steuergutschrift, obwohl keine Steuer bezahlt wurde: Tatsächlich kann sich sogar jemand, der überhaupt keine Lohnsteuer bezahlt hat, Geld von der Finanz zurückholen (10% der bezahlten Sozialversicherungsbeiträge). Zwar oft nur bis 1.500,-- pro Jahr. Für 5 Jahre rückwirkend ergibt dies jedoch immerhin einen Betrag von 7.500,--.

Was wäre in diesem Fall zu tun? Man trägt seine persönlichen Daten in ein Formular ein (Name, Geburtsdatum etc.). Fertig. Keine Beilage von Lohnzetteln, Versicherungsbestätigungen, Reisekostenaufstellungen!

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